11.05.2019

Mit Vorbildfunktion für junge Menschen Kirche in die Zukunft tragen

Kolpingmitglied Kerstin Stegemann als Vorsitzende des Diözesankomitees gewählt

Unmittelbar nach Bekanntwerden der Wahl von Kerstin Stegemann als neue Vorsitzende des Diözesankomitees der Katholiken im Bistum Münster zückte Harold Ries sein Handy. Der Vorsitzende des Kolpingwerkes Diözesanverband (DV) Münster gratulierte im Namen des gesamten Diözesanvorstandes von Xanten aus seiner Vorstandskollegin Kerstin zur Wahl. Als Vorsitzende des Kolping-Diözesanfachausschusses „Verbandsentwicklung“ gehört sie auch dem Kolping-Diözesanvorstand an.

Zu den ersten Gratulanten von Kerstin Stegemann (Mitte) zur Wahl als neue Vorsitzende des Diözesankomitees gehörten Uwe Slüter und Britta Spahlholz als Delegierte des Kolpingwerkes.
Foto: Meik Liborzoom
Zu den ersten Gratulanten von Kerstin Stegemann (Mitte) zur Wahl als neue Vorsitzende des Diözesankomitees gehörten Uwe Slüter und Britta Spahlholz als Delegierte des Kolpingwerkes.
Foto: Meik Libor

Einfacher hingegen hatten es Uwe Slüter (DV Geschäftsführer) und Britta Spahlholz (Kolpingjugend). Sie waren Delegierte des Kolpingwerkes und konnten direkt vor Ort ihre Glückwünsche und das Angebot zur Unterstützung übermitteln.

49 von 50 Stimmen

Hocherfreut zeigte Ries sich über das hervorragende Wahlergebnis. Das Kolpingwerk DV Münster hatte Kerstin Stegemann (Mitglied der Kolpingsfamilie Münster-Zentral) für dieses Ehrenamt vorgeschlagen. Und ihre Kandidatur, ihre Vita sowie ihre persönliche Vorstellung auf der Vollversammlung des Diözesankomitees am Samstag, 11. Mai, in Münster fanden mit 49 Ja-Stimmen offensichtlich auch die Zustimmung der 50 Delegierten aus den katholischen Verbänden und Organisationen des Bistums. Jetzt gelte es, mit neuem Schwung und in guter Kooperation mit allen im Diözesankomitee organisierten Laien auf Bistumsebene die anstehenden Aufgaben der inner- und außerkirchlichen Zusammenarbeit anzupacken. Das Wahlamt gilt bis Ende 2022.

„Chefsessel bleibt weiblich"

Dank und Respekt zollte Harold Ries auch Notburga Heveling, die bis vor einem halben Jahr dieses Vorsitzendenamt als Laienvertretung mit hoher Kompetenz ausgefüllt habe. „Der Chefsessel der katholischen Laienvertretung im Bistum Münster bleibt also weiblich“, so Harold Ries und wertet dies als positiv für eine sich verändernde Kirche beim Reformprozess für gleichberechtigte Beteiligungs- und Mitwirkungsstrukturen.

Ein weiteres Signal könne sich auch aus dem Mut der 33-Jährigen als Vorbildfunktion für junge Menschen entwickeln. „Kerstin bildet mit ihren jungen Jahren und ihren ehrenamtlichen Erfahrungen in den unterschiedlichsten Jugend- und kirchlichen Verbandsarbeiten ab, was unsere Kirche in die Zukunft tragen wird: Mitmachen, dazu lernen, Teilhabe und Ausprobieren von neuen Möglichkeiten mit Freude am kirchlichen Glauben und Gestalten.“

Text: Rita Kleinschneider

Kerstin Stegemann
Kerstin Stegemann

Gut zu wissen

Bericht über die Vollversammlung des Diözesankomitees unter www.dioezesankomitee.de

www.kirche-und-leben.de/

Diözesankomitee – die Stimme der Laien
Das „Diözesankomitee der Katholiken im Bistum Münster“ ist der Zusammenschluss der organisierten Laien auf Bistumsebene. Ihm gehören Vertreter aus diözesanen Verbänden und Organisationen, den Räten der Kreis-, Stadt- und Landeskomitees der Katholiken sowie weitere katholische Persönlichkeiten aus Kirche und Gesellschaft an.
Die Laienvertretung will nach eigenen Angaben „Stimme der Kirche“ in Politik und Gesellschaft sein; gleichzeitig will es innerkirchlich die Anliegen der Laien artikulieren und das kirchliche Leben mitgestalten. Das Bistum Münster zählt rund 1,9 Millionen Katholiken.

 
 

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