20.04.2026

Gerechtigkeit gestalten

Wer vor dem Arbeitsgericht steht, braucht nicht nur juristische Expertise, sondern auch RichterInnen, die die Lebensrealität der Beteiligten verstehen. Genau hier kommen ehrenamtliche ArbeitsrichterInnen ins Spiel. Unsere ehrenamtlichen RichterInnen bringen praktische Erfahrung ein, sorgen für Ausgewogenheit und machen die Justiz nahbarer. Als Mitglieder im Kolping Diözesanverband sind sie alle überzeugt, dass Engagement nicht an der Vereinstür enden darf.

René Teuber ist einer von ihnen. Als Arbeitsrichter am Landesarbeitsgericht Hamm und aktives Kolping-Mitglied zeigt er, wie man mit Leidenschaft und Sachverstand für Fairness im Berufsleben kämpft. Sein Weg dorthin begann aber nicht im Gerichtssaal, sondern in der Gemeinschaft der Kolpingsfamilie Ostbevern. Dort war er lange Zeit Vorsitzender und heute verbindet er beides, sein ehrenamtliches Richteramt und sein Engagement im Kolpingwerk. Er beweist: Gerechtigkeit ist kein abstrakter Begriff, sondern gelebte Verantwortung.

Wie alles begann

René Teubers Engagement als Arbeitsrichter begann mit einer einfachen Frage: „Von anderen Selbstverwaltern wurde ich angesprochen, ob ich nicht aktiv mitmachen wolle.“ Der langjährige Vorsitzende der Kolpingsfamilie Ostbevern stellte sich daraufhin gerne zur Wahl und ist seit 2019 als ehrenamtlicher Arbeitsrichter am Landesarbeitsgericht Hamm tätig.

Warum gerade die Justiz?

Für René Teuber ist das Richteramt „absolut sinnstiftend“. Sein Antrieb? „Selber anpacken, die Lebenssituation für Menschen verbessern und unser Sozialsystem demokratisch mitzugestalten.“ Die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen und aktiv die Gesellschaft mitzugestalten, sieht er als zentrale Motivation: „Es macht Freude, Verantwortung zu übernehmen und die Errungenschaften unserer Demokratie zu verteidigen und zu optimieren, ist aller Mühe wert.“

René Teubers Arbeit als Arbeitsrichter zeigt: Ehrenamtliche RichterInnen bringen praktische Erfahrung ein und sorgen dafür, dass juristische Entscheidungen nicht nur theoretisch fair, sondern auch lebensnah sind. Sein Appell an andere: „Wer die Chance hat, Verantwortung zu übernehmen, sollte sie nutzen. Es lohnt sich!“

Gerechtigkeit ist kein Zufall, sie entsteht, wenn Menschen sich einmischen

René Teuber ist nicht der Einzige im Kolpingwerk DV Münster, der sich für Gerechtigkeit und Mitgestaltung einsetzt! Zwei weitere Mitglieder berichten kurz von ihren Erfahrungen und zeigen, wie vielfältig ehrenamtliches Engagement in der Justiz sein kann:

Hast du auch Interesse mitzuwirken? Lass dich gern unverbindlich in den Interessentenpool eintragen! sebastian.kavermann@kolping-ms.de

„Selber anpacken und die Lebenssituation für Menschen verbessern – das spornt mich an und ist absolut sinnstiftend“, sagt René Teuber.
„Selber anpacken und die Lebenssituation für Menschen verbessern – das spornt mich an und ist absolut sinnstiftend“, sagt René Teuber.

Ehrenamtliche RichterInnen

Ehrenamtliche Richerinnen und Richter sind wichtig für unsere funktionierendes Rechtssystem

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Warum es sich lohnt aktiv zu werden?

Werner Stoffers - Finanzgericht Münster

Werner Stoffers

Ich engagiere mich gern für dieses Ehrenamt, da dieses für mich eine Möglichkeit darstellt, sich in unserer demokratisch verfassten Gesellschaft einzubringen.

Meik Libor - Arbeitsgericht Bielefeld

Meik Libor

Als ehrenamtlicher Richter nimmt man eine wichtige Position im deutschen Rechtssystem ein. Meine Motivation ist eine Kombination aus gesellschaftlichem Engagement, Einbringung von Praxiserfahrung und persönlicher Weiterentwicklung.

Und du?

Werde jetzt Richterin oder Richter im Ehrenamt

Aktiv die deutsche Rechtssprechung mitgestalten? Ein Engagement mit Wirkung!

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Münster e.V.

Gerlever Weg 1
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