29.12.2025
2025 war für das Kolpingwerk DV Münster ein Jahr der Stärkung und Weiterentwicklung. Der Verband hat seine Rolle als verlässlicher Partner für Kolpingsfamilien, Ehrenamtliche und Engagierte geschärft und zugleich klare gesellschaftliche Positionen bezogen. Im Mittelpunkt standen die Unterstützung der Kolpingsfamilien vor Ort, zeitgemäße Angebote für das Ehrenamt und eine enge Verzahnung von verbandlicher Arbeit im Diözesanverband mit Impulsen aus Kolping Deutschland.
Ein zentraler Fokus des Verbandssekretariats lag 2025 auf der konkreten Begleitung der Kolpingsfamilien. Viele Gruppen stehen vor der Herausforderung, neue Vorstandsmitglieder zu gewinnen und ehrenamtliches Engagement an veränderte Lebenslagen anzupassen. Der Diözesanverband hat diesen Prozess aktiv unterstützt, unter anderem durch Beratung, Austauschformate und passgenaue Qualifizierungsangebote. Ziel ist es, ehrenamtliches Engagement zeitlich flexibler lebensnah und zukunftsfähig zu gestalten.
Ergänzend dazu wurden bestehende Angebote weiter gestärkt. Die Begleitung und Beratung für Kolpingsfamilien bleibt ein wichtiges Instrument, um Fragen der Organisation, der Vorstandsarbeit und der Weiterentwicklung vor Ort aufzugreifen. Auch die Bildungsangebote für Ehrenamtliche wurden kontinuierlich genutzt, um Kompetenzen zu erweitern, Sicherheit im Engagement zu geben und neue Perspektiven zu eröffnen. Diese Angebote trugen dazu bei, Ehrenamt nicht nur zu erhalten, sondern aktiv weiterzuentwickeln.
Mit dem Ehrenamtspreis WIRKT setzte der Diözesanverband auch 2025 ein deutliches Zeichen der Anerkennung. Der Preis machte sichtbar, wie vielfältig und wirkungsvoll Engagement in den Kolpingsfamilien ist. Gleichzeitig wurde WIRKT als inhaltlicher Rahmen genutzt, um die Nominierten zu zeigen und ihre Geschichten aus den Themenfeldern Familie, Alltagshilfe und Junge Menschen zu erzählen. Der Preis steht damit exemplarisch für den Anspruch des Verbands, Engagement wertzuschätzen und öffentlich zu würdigen.
Auch das silberne Ehrenzeichen wurden 2025 vergeben. Gleich vier Mal konnte der Diözesanvorstand Mitglieder würdigen, die sich in besonderer Weise für den Verband einsetzen. Gaby Kuipers, Dirk Aufderheide und Bernhard Blanke nahmen ihre Ehrung auf der Bühne der Diözesanversammlung entgegen. Christopher Eing erhielt sein Silbernes Ehrenzeichen auf der Diözesankonferenz der Kolpingjugend im DV Münster.
Zum Kolping-Gedenktag nahm der Verband die Gelegenheit wahr sich bei einzelnen Engagierten in den Kolpingsfamilien zu bedanken.
Auch sozialpolitisch war Kolping in 2025 präsent. Fragen der Arbeitswelt, der sozialen Sicherung und der gerechten Ausgestaltung des Sozialstaats wurden aufgegriffen und in die öffentliche Debatte eingebracht. Dazu gehörten Positionierungen zur sozialen Selbstverwaltung ebenso wie kritische Begleitung der Diskussion um das Bürgergeld, bei der Kolping auf Differenzierung, Förderung und Qualifizierung setzte.
Bundesweit war 2025 vom 175-jährigen Jubiläum des Kolpingwerks geprägt. Das große Jubiläumsfest in Köln und die Bundesversammlung setzten inhaltliche und strukturelle Impulse, die auch im Diözesanverband Münster aufgegriffen wurden. Dazu zählen Entscheidungen zur Weiterentwicklung des Verbandes, klare gesellschaftspolitische Positionierungen und er verstärkte Blick auf Nachhaltigkeit und Klimaschutz.
Der Rückblick auf 2025 zeigt ein lebendiges Kolpingwerk im Diözesanverband Münster, das Ehrenamt stärkt, Kolpingsfamilien begleitet und gesellschaftliche Verantwortung übernimmt. Diese Grundlage bietet gute Voraussetzungen, um auch 2026 gemeinsam weiterzudenken, neue Formen des Engagements zu ermöglichen und Kolping vor Ort sowie überregional wirksam zu gestalten.
Kolpingwerk Diözesanverband
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