29.06.2024

Minister Laumann besucht Kolping-Bildungsstätte Coesfeld zum Projektabschluss

Am vergangenen Donnerstag, 27.06.2024, besuchte Minister Karl-Josef Laumann die Kolping-Bildungsstätte Coesfeld anlässlich des Abschlusses des vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) geförderten Projekts "Mitwirkung mit Wirkung – Partizipation und Teilhabe für Menschen mit Behinderung". Dieses dreijährige Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, die politische Teilhabe und Partizipation von Menschen mit Behinderung zu fördern.

Das Projekt begann ursprünglich in der Ev. Jugendbildungsstätte Nordwalde, bevor es aufgrund verschiedener Herausforderungen, darunter die Corona-Pandemie und Kostensteigerungen durch Umbau- und Sanierungsmaßnahmen, im September 2022 in die Kolping Bildungsstätte Coesfeld umzog.

„Dank der Förderung durch das MAGS konnten wir die wertvolle Inklusionsarbeit fortsetzen und weiterentwickeln“, so Projektleiterin Svenja Hoffmann: „Besonders in Zeiten von Corona war es eine Herausforderung, die Projektarbeit aufrechtzuerhalten, aber durch Digitalisierung und innovative Ansätze ist es gelungen, Menschen mit Behinderung weiterhin zu erreichen und ihnen politische Bildung und Teilhabe zu ermöglichen.“

Während des Projektverlaufs wurden zahlreiche digitale Seminare durchgeführt, unterstützt von Erklärvideos, die in Zusammenarbeit mit der TU Dortmund erstellt wurden. Diese halfen den Teilnehmern, sich in digitalen Räumen zurechtzufinden. Dennoch zeigte sich, dass rein digitale Angebote oft nicht ausreichen, um alle Menschen mit Behinderung einzubeziehen. Mit der Rückkehr zu Präsenzveranstaltungen konnte die Reichweite des Projekts wieder erhöht werden.

Ein weiterer Schwerpunkt des Projekts lag auf der politischen Bildung. Es konnten viele Menschen mit Behinderung erfolgreich an die Themen Politik, Demokratie und Wahlen herangeführt werden. Dazu gehörten Seminare in der Bildungsstätte, als auch der Besuch im Landtag.

Besonders stolz ist die Projektleitung auf die inklusive Arbeitsweise des Teams. Menschen mit und ohne Behinderung haben gemeinsam Seminare geplant und durchgeführt.

„Dieses Projekt hat gezeigt, dass Menschen mit Behinderung nicht nur Teilnehmende, sondern auch Gestaltende und Leitende von Bildungsangeboten sein können. Es war großartig zu sehen, wie sie ihre Kompetenzen eingebracht und die Gruppe geleitet haben“, betonte die Projektleiterin.

Obwohl die finanzielle Förderung des Projekts nun ausläuft, werden zukünftig weiterhin 4 bis 6 Seminare pro Jahr angeboten. Die im Projekt entwickelten Angebote werden somit in der Kolping-Bildungsstätte fortgesetzt, um weiterhin Menschen mit Behinderung politische Bildung und gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen.

Minister Laumann betonte abschließend: „Die politische Bildung und Teilhabe von Menschen mit Behinderung ist essenziell für eine inklusive Gesellschaft. Ich hoffe, dass wir auch in Zukunft auf Ihre wichtige Arbeit zählen können.“

 
 

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