Ursula Hüllen: Seit einem Vierteljahrhundert im Dienste der Kirche

Diözesanseelsorgerin des Kolpingwerkes mit vielfältigen Aufgaben: Auf 25 Jahre im kirchlichen Dienst kann Ursula Hüllen (Coesfeld) am 1. Oktober blicken. Seit November 2005 arbeitet sie mit einer halben Stelle als Diözesanseelsorgerin beim Kolpingwerk Diözesanverband (DV) Münster. Sie ist bundesweit neben den Präsides die einzige Diözesanseelsorgerin. Erst kürzlich hat der Diözesanvorstand des Kolpingwerkes sie für weitere sechs Jahre in diesem Amt erbeten und vom Bistum Münster die Zusage erhalten.

Ursula Hüllen: Seit einem Vierteljahrhundert im Dienste der Kirche

Ursula Hüllen

1954 in Duisburg geboren und in Mülheim/Ruhr aufgewachsen, schloss Ursula Hüllennach ihrer Ausbildung als Erzieherin ein Studium der Religionspädagogik in Paderborn an. Nach Stationen im kirchlichen Dienst in Mülheim a. d. Ruhr und Duisburg folgten 16 Jahre als Pastoralreferentin im Gemeindedienst in Reken. Dort in St. Heinrich und St. Antonius war sie in der Jugendarbeit, in der Firmkatechese und im Bereich der Ökumene durch Vorbereitung und Durchführung ökumenischer Gottesdienste und Bibelgespräche tätig. Ebenso koordinierte sie die Zusammenarbeit mit den Schulen und übernahm die geistliche Begleitung der KAB. 

Zwischendurch unterbrach sie zugunsten der Elternzeit und Erziehung ihrer beiden Kinder für einige Jahre ihren Dienst. 

Seelsorge im Kolpingwerk

Den Schwerpunkt seit ihrer Tätigkeit 2005 im Kolpingwerk sieht Ursula Hüllen in der geistlichen Begleitung der 269 Kolpingsfamilien des Diözesanverbandes Münster. Zu ihren Aufgaben gehörtdie Durchführung der gern genutzten Gemeinschaftsexerzitien. Darüber hinaus ist sie viel in den Kolpingsfamilien unterwegs. Ursula Hüllen wirkt im Kolping-Diözesanfachausschuss „Geschmack am Glauben finden“ mit, arbeitet im Vorbereitungsteam für Frauen- und Diözesanwallfahrten und im Begleitungsteam „Fit im Ehrenamt“. 

Im Vorstand des Diözesankomitees der Katholiken im Bistum Münster vertritt sie die Belange des Kolpingwerkes. Im Kolping Landesverband NRW wirkt sie bei der Koordinierung der Ausbildung für ehrenamtliche Geistliche Leitung in den Kolpingsfamilien mit.

Ihre Arbeit stellt sie seit der Einführung als Diözesanseelsorgerin 2005 durch Weihbischof Voß unter das Kolping-Zitat: „Überlege, was Gott wohl mit Dir vorhat, und bestrebe Dich dann, mit allen Kräften seinem heiligen Willen nachzukommen.“ 

MAV und Notfall-Seelsorge

Seit über zehn Jahren hat Ursula Hüllen ein Mandat als Mitarbeitervertretung der Pastoralreferenten gegenüber dem Bistum Münster als Dienstgeber.

Nach einer umfänglichen Weiterbildung ist Ursula Hüllen seit Januar dieses Jahres vom Bistum Münster als katholische Notfall-Seelsorgerin für den Kreis Coesfeld in Rufbereitschaft. 

Text und Foto: Rita Kleinschneider

Das Stichwort: Pastoralreferent/-in

Als Pastoralreferent/-innen bezeichnet man in der katholischen Kirche Laien, die hauptberuflich im kirchlich-pastoralen Dienst eingesetzt sind und über einen theologischen Fachhochschul- oder Hochschulabschluss verfügen bzw. eine praxisbezogene Ausbildung absolviert haben. Schwerpunkte ihrer Tätigkeit (überwiegend in der Pfarrseelsorge) sind Jugendarbeit und Erwachsenenbildung, Sakramentenvorbereitung und Gottesdienstgestaltung, die Erteilung von Religionsunterricht, Besuchsdienste, Arbeit mit Gruppen, Sonderaufgaben und vieles mehr. 

aus: Pressedienst des Bistums Münster

Weiterführende Infos zum Beruf des Pastoralreferenten unter: 
http://kirchensite.de/bistumshandbuch/p/pastoralreferent/

 

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