Du sollst dir kein Gottesbildnis machen.

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Wir alle kennen dieses Gebot: Du sollst dir kein Gottesbild machen.

Es ist deshalb so wichtig, weil Gott immer ganz anders und mehr ist als wir ihn uns überhaupt vorstellen können.

Wir Menschen sind nach seinem Bild geschaffen, als Abbild Gottes.

Du sollst Dir kein Bildnis machen – das gilt dann auch für uns.

Denn wir – ob Mann oder Frau – sind auch immer ganz anders als wir uns vorstellen können. 

Wie oft überraschen wir uns selbst mit unserem Verhalten, unserem Können oder Nichtkönnen.

Dieses „Ganz Anders Sein“ immer wieder zum Ausdruck und ins Bewußtsein zu bringen, dazu sind auch Feste und Feiern in unserem Leben da.

Dieses „Ganz Anders Sein“ auszuprobieren und / oder auch zu üben und zu akzeptieren, dazu sind auch unsere Feste und Feiern da.

In der kommenden Woche feiern wir Karneval.

Weiberfastnacht als besonderen Tag der Frauen.

Im Sekretariat haben wir mit folgenden Worten dazu eingeladen:

Unser „Ganz Anders Sein“ als Abbild Gottes wollen wir Frauen so feiern, das jede in ihrem „Anders-Sein“ dazukommen kann und sich auch wohlfühlt in diesem jeweiligen „Anders-Sein“.

Alle die dabei sein möchten – ob verkleidet oder im normalen Arbeitsdress, ob angemalt oder natur pur – treffen sich, gemeinsam als Abbild Gottes zu einer kleinen Feier.

Auch Männer – ich habe das eben schon betont - sind immer anders als wir sie uns denken und vorstellen können.

Daher wollen wir einander auch genauso akzeptieren: jeden und jede in ihren und seinem Anderssein und Einzigartigsein.

Es muss kein Mann an Weiberfastnacht (oder am Weltfrauentag Karnevals Dienstag) Angst vor den Frauen haben.

Denn: trotz allem „Anders-Sein“ wissen wir eins von uns: wir tun (an diesem Tag) keinem Mann etwas zuleide!

Ich wünsche allen frohe Karnevalstage!

Eure 
Ursula Hüllen, Diözesanseelsorgerin

 

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