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Besuch beim ehemaligen und neuen Erzbischof von Kampala

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In 14 Tagen bei 5 Bischöfen zu Gast.
Der Diözesanfachausschussvorsitzende Josef Mersch überreicht  Kardinal Emmanuel Wamala eine Kerze mit dem Partnerschaftsemblem und dankt ihm so für sein Engagement für das Kolpingwerk, rechts der ugandische Nationalpräses Father Peter Izingoma Der Diözesanfachausschussvorsitzende Josef Mersch überreicht Kardinal Emmanuel Wamala eine Kerze mit dem Partnerschaftsemblem und dankt ihm so für sein Engagement für das Kolpingwerk, rechts der ugandische Nationalpräses Father Peter Izingoma

„Es gibt Begegnungen, die man so schnell nicht vergisst: in 14 Tagen bei 5 Bischöfen zu Gast sein zu dürfen, ist sicherlich ein nicht alltägliches Erlebnis“, so Josef Mersch, Vorsitzender des Fachausschusses Internationalität und Eine Welt des Kolpingwerkes Diözesanverband Münster. Im Rahmen ihrer Ugandareise wurden die Reiseteilnehmer von den (Erz-) Bischöfen von Kampala, Kabale, Kasana-Luwerro und Hoima , sowie dem Protektor des ugandischen Kolpingwerkes empfangen.

In den Austauschgesprächen ging es immer wieder um die Frage, wie das ugandische Kolpingwerk in den einzelnen Diözesen durch geeignete Maßnahmen zur Glaubensverbreitung und mit sozialen Diensten („social services“) zur Armutsbekämpfung beitragen kann. Und die Mitglieder der Reisegruppe erklärten, welche Chancen in diesem Zusammenhang der Aufbau eines Mitgliederverbandes wie KOLPING biete.

Unter anderem besuchte die Gruppe die Diözese Kasana-Luwero. Seid 1997 steht Bischof Cyprian Kizito Lwanga (53) dieser Diözese vor. Im 20-jährigen Bürgerkrieg stark gebeutelt, gelang es Bischof Cyprian u.a. durch Schulbildung für Kinder und Jugendliche und Ausbildung im Bereich ländliche Entwicklung den Menschen dieses Landstriches neue Lebensperspektiven aufzuzeigen.

Das Solidarität und Zusammenhang dabei besonders wichtig sind, zeigten Schüler im Rahmen einer Theateraufführung zum Umgang mit dem AIDS-Problem in Familien.

Was zu Zeitpunkt des Besuches allerdings noch niemand ahnte: 10 Tage später war es Gewissheit! Papst Benedikt XVI. ernannte Bischof Cyprian zum neuen Erzbischof von Kampala.

Er folgt damit Kardinal Emmanuel Wamala nach, der im kommenden Dezember seinen 80. Geburtstag feiert und aus Altersgründen den Papst um seine Abberufung gebeten hatte.

Am letzten Reisetag, wenige Stunden vor der Berufung seines Nachfolgers besuchten einige Reiseteilnehmer in Begleitung des ugandischen Nationalpräses Father Peter Izingoma den noch amtierenden Erzbischof. Die Besucher konnten sich in dem Gespräch selbst überzeugen, was einen Tag später in der Zeitung „The New Vision“ zu lesen stand: „He has been a Shepherd who always stood by his flock“ (zu deutsch: „Er war ein Hirte, der bei seiner Herde stand.“)

Am 30. September wurde Bischof Cyprian im Rahmen einer „farbenfrohen Zeremonie“ (Sunday Vision) in sein neues Amt eingeführt.

„Das Kolpingwerk Münster gratuliert dem neuen Erzbischof zu seiner Ernennung. Wir wünschen ihm Gottes reichen Segen für seine vor ihm liegenden Aufgaben. Und ich hoffe, dass Bischof Cyprian als neuer Erzbischof von Kampala die Kolping-Idee auch zukünftig kräftig unterstützen und fördern wird.“ so der Diözesanvorsitzende Hermann-Josef Dyckhoff.

Bischof Cyprian Kizito Lwanga wurde am 30. September in seine neue Aufgabe als Erzbischof von Kampala eingesetzt. Hier erklärt er den Teilnehmern der Ugandareisegruppe seine Arbeitsweise bei der Armutsbekämpfung in seiner Diözese Kasana-Luwero
Bischof Cyprian Kizito Lwanga wurde am 30. September in seine neue Aufgabe als Erzbischof von Kampala eingesetzt. Hier erklärt er den Teilnehmern der Ugandareisegruppe seine Arbeitsweise bei der Armutsbekämpfung in seiner Diözese Kasana-Luwero
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Last modified 2006-10-02 19:18
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