Patient Afrika - keine lebenserhaltenden Maßnahmen mehr?
Jährlich werden Milliarden Euro an Entwicklungshilfe aus der ganzen Welt nach Afrika transferiert, obwohl der Kontinent über die wichtigsten Rohstoffe unserer Erde verfügt. Umfangreiche Schuldenerlasse sind in den letzten Jahren durchgeführt worden, um die katastrophalen Staatshaushalte von den immensen Schuldendiensten zu entlasten.
Doch was hat es den Menschen in Afrika bisher genützt? Hunger, AIDS, ein niedriges Ausbildungsniveau, schlechte Gesundheitsversorgung, kriegerische Auseinandersetzungen und labile oder korrupte politische Systeme sind einige der negativen Fakten, die jeden Spender, Steuerzahler und in der Entwicklungshilfe Tätigen aufrütteln müssen.
Auf dem Podium diskutieren mit den Besuchern über den „Patienten Afrika“ Persönlichkeiten aus Entwicklungszusammenarbeit, der Politik und Medien:
- Reinhold Hemker, MdB
- Karl Wirtz, Länderreferent für Südafrika, Namibia, Mosambik und Angola bei MISEREOR
- Ralph Sina, Journalist beim WDR
- Erich Wiedemann, SPIEGEL-Reporter
- Maurice A. Daja, Journalist aus dem Tschad
Der Eintritt ist frei.
