Edmund Rösner aus Gronau-Epe ist neuer Kreisvorsitzender
Nach einem Jahr der Vakanz haben die rund 6700 Kolpingmitglieder im Kreis Borken wieder einen Vorsitzenden. Der bisherige Kreisgeschäftsführer Edmund Rösner (Gronau-Epe) wurde mit überwältigender Mehrheit an die Spitze des Kreisverbandes gewählt.
Angespannt hatte die Kreiskonferenz im Haus der Vereine in Südlohn begonnen. Aufgrund der Strukturdebatte, die den Kreisverband bereits seit einem Jahr beschäftigte und der vorliegenden Tagesordnung, wussten alle Anwesenden, dass an diesem Abend die Weichen für die Zukunft des Kolpingwerkes Kreisverband Borken neu gestellt würden. Zunächst sah es danach aus, als würden die Gleise in eine Sackgasse führen. In einer angeregten Debatte wurden, begleitet durch den stellvertretenden Diözesanvorsitzenden Jan Kröger, die Strukturen des Kolpingwerkes diskutiert. Man war sich einig, dass man auf wichtige Aktionen wie die kreisweite Kleidersammlung oder Mutter-Kind-Fahrten, nicht verzichten wolle. Die Außenvertretung im Kreiskomitee der Katholiken konnte im Rahmen der Diskussion sogar formlos neu geregelt werden. Die zunehmende Schwierigkeit jedoch, ehrenamtliche für Führungsämter zu gewinnen, macht gerade auch auf Kreisebene vor vielen Institutionen – so auch dem Kolpingwerk – nicht halt. Dementsprechend groß war die Erleichterung als sich Rösner unter dem Tagesordnungspunkt Wahlen bereiterklärte, für die Wahl des Kreisvorsitzenden zur Verfügung zu stehen. Seine Bereitschaft wurde mit voller Zustimmung bei nur einer Enthaltung honoriert.
Zuvor hatte Rösner verkündet, dass man auch in diesem Jahr auf eine erfolgreiche Altkleidersammlung der Kolpingsfamilien zurückblicken könne. So konnte die Menge des Sammelergebnisses des Vorjahres noch einmal um mehrere Tonnen gesteigert werden. Der Spendenerlös wurde unter anderem an die Erdbebenopfer in Haiti gespendet.
