Das Kolpingwerk Münster trauert um Weihbischof Josef Voß
„Weihbischof Voß stand immer an der Seite der Menschen, die sich am Rande der Gesellschaft befanden,“ betont der Diözesanpräses des Münsteraner Kolpingwerkes, Dirk Holtmann. Er erinnert dabei an den Josephstag 2009. Weihbischof Voß war noch im Mai diesen Jahres Gast des Kolpingwerkes. Das Kolping-Bildungswerk hatte Vertreter aus Politik und Kirche, so auch Weihbischof Voß, zu einer Veranstaltung in das Kolpinghaus Dülmen geladen, um dort auf die Situation arbeitsloser Männer und Frauen aufmerksam zu machen und die eigenen Aktivitäten im Einsatz für die benachteiligten Zielgruppen darzustellen. „Weihbischof Voß hatte die Fähigkeit, sich nicht nur oberflächlich, sondern sehr authentisch und nachhaltig mit den Problemen der Schwachen auseinanderzusetzen und mit klarer Sprache die Probleme auch zu benennen“, so Holtmann weiter. Diese Eigenschaft wurde bei seinem Besuch in Dülmen wieder einmal sehr deutlich.
„Tun wir nach besten Kräften das Beste, und Gott wird das Gute nie ohne Segen lassen. Dieses Zitat des seligen Adolph Kolping könnte auch ein Wahlspruch des verstorbenen Weihbischofs gewesen sein,“ so Ursula Hüllen, Diözesanseelsorgerin im Kolpingwerk.
Mit dem Tod von Weihbischof Josef Voß entstehe eine große Lücke, die nur schwer zu schließen sei. Die Gesellschaft brauche Menschen wie Bischof Voß, die ungeschminkt, klar und deutlich die Probleme der Zeit benennen,“ so Johannes Norpoth, seit 1. Dezember neuer Diözesansekretär im Kolpingwerk Münster.
Das Kolpingwerk ist dem verstorbenen Weihbischof zu großem Dank verpflichtet und bittet alle Kolpingsfamilien im Diözesanverband, Weihbischof Voß in ihr Gebet mit einzuschließen.
