Vorsitzende betroffen von Dürre in Uganda
Mit großer Betroffenheit reagierten die Teilnehmer an der Vorsitzendentagung des Kolpingwerkes DV Münster am 29. August auf die Informationen aus Uganda über die Auswirkungen der Dürre im Norden und Osten Ugandas. Die Trockenperiode dauert weiter an. Sie hat in vielen Gebieten Ugandas zu Wasserknappheit und Nahrungsengpässen geführt. Wenn auch zwischenzeitlich eine Reihe von Kolpingsfamilien aus Spendenmitteln finanzierte Nahrungsmittellieferungen erhalten haben, bleibt die Situation äußerst angespannt.
Die Bevölkerung leidet sehr unter dem Wassermangel. In vielen Bereichen gibt es kein fließendes Leitungswasser. Teilweise müssen die Menschen täglich das Wasser von Wasserstellen holen, die viele Kilometer entfernt liegen. Tiere verenden aufgrund des Mangels an Weideland und Wasser. Einige Bauern sind gezwungen, ihre Tiere zu schlachten, da sie kein Wasser und Futter mehr haben.
Die Kolpingsfamilie Münster-Zentral hatte bereits im Juli den Spendenaufruf des Diözesanverbandes an ihre Mitglieder weiter gegeben und mehr als 1.600 € zur Linderung der Not in Uganda gesammelt. Matthias Knauff, Vorsitzender des Diözesanfachausschusses Internationalität und Eine Welt und Diözesangeschäftsführer Alfons Rave dankten Thomas Vormann, Kassierer der Kolpingsfamilie Münster-Zentral fü diese Aktion und riefen die Tagungsteilnehmer dazu auf, die Kolpingschwestern und -brüder in Uganda nicht im Stich zu lassen.
Text und Foto: Alfons Rave
