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Politisches Engagement und praktische Hilfen

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Vorsitzendentagung beschäftigte sich mit Dürre in Uganda, Rentenmodell der kath. Verbände und gab praktische Hilfen für Vorstandsmitglieder.
Die Konferenzteilnehmer sind zum Teil weit angereist Die Konferenzteilnehmer sind zum Teil weit angereist

Im Vordergrund der Tagung im Stadthotel Münster, an der gut 50 Vorsitzende und Vorstandsmitglieder aus Kolpingsfamilien des Diözesanverbandes Münster teilnahmen, standen zunächst wesentliche Änderungen in der im Namensstatut und Organisationsstatut des Kolpingwerkes Deutschland sowie im Ortsstatut - das ist die für alle Kolpingsfamilien verbindliche, von der Bundesversammlung des Kolpingwerkes beschlossene Satzung. Guido Mensger, Leiter Finanzen und Verwaltung beim Kolpingwerk Deutschland, stellte die Hintergründe für die Änderungen der Statuten und insbesondere die konkreten Auswirkungen für die Kolpingsfamilien anschaulich vor.

Die aktuellen Dokumente werden unter http://www.kolping.de/grundinfos/dokumente.html vom Kolpingwerk Deutschland zum Download angeboten.

Heinrich Plaßmann, ehemaliger Diözesanpräses des Kolpingwerkes DV Münster und Vorsitzender der Kolping-Stiftung Diözesanverband Münster, warb zusammen mit gem Geschäftsführer Alfons Rave für Unterstützung der Kolping-Stiftung. Mit zurück gehenden öffentlichen und kirchlichen Mitteln ist der Verband zunehmend auf Eigenmittel - wie beispielsweise Kapitalerträge aus Stiftungsvermögen - angewiesen. Pfr. Plaßmann und Alfons Rave ermunterten eindringlich, die Anliegen der Kolping-Stiftung, die ja Anliegen und Auftrag des Kolpingwerkes seien, zu unterstützen.

Wichtige Themen der Tagung waren am Nachmittag das Rentenmodell der kath. Verbände und das Bleiberecht für langjährig in Deutschland lebende geduldete Ausländer. In vielen Kolpingsfamilien sind in den letzten Wochen und Monaten Informationsveranstaltungen zum Rentenmodell der kath. Verbände durchgeführt worden, in der Regel in Zusammenarbeit mit KAB und KFD. Bei der Tagung hatten die anwesenden Vorstandsmitglieder noch einmal Gelegenheit, Termine für weitere Veranstaltungen zu vereinbaren und mit ihrer Unterschrift für dieses Rentenmodell einzutreten.

Ursula Hüllen (Diözesanseelsorgerin) wies in der Tagung darauf hin, dass die Bleiberechtsregelung für langjährig in Deutschland lebende geduldete Ausländer zum 31.12.3009 auslaufe. Sie forderte dazu auf, die Initiative der christlichen Kirchen und des Diözesankomitees der Katholiken zu unterstützen und sich für humanitäre Lösungen einzusetzen.

Die Tagung endete mit einem gemeinsamen Gottesdienst mit Diözesanpräses Holtmann in der Kapelle des Stadthotels Münster.

Text und Fotos: A. Rave

Created by ar
Last modified 2009-08-31 13:41
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