22.000 Unterschriften für eine gerechtere Rente
„Ich bin stolz, dass sich gerade die katholischen Verbände für ein solches vom Solidarprinzip geprägtes Rentenmodell einsetzen und diese Kampagne zum Modell im Bistum Münster gestartet haben. Und dass diese Verbände das gerade im Bistum geleistet haben, kommt auch nicht von ungefähr, denn dort sind sie die Mitgliederstärksten.“ Mit diesen Worten nahm Karl Schiewerling zusammen mit den Abgeordneten Michael Peter Groß, Ruprecht Polenz, Johannes Röring, Reinhold Sendker und Jens Spahn die über 22.000 gesammelten Unterschriften entgegen.
Diese stattliche Zahl an Unterschriften hatten Kolpingwerk, Katholische Arbeitnehmerbewegung, Familienbund der Katholiken, Katholische Frauengemeinschaft und die Katholische Landvolkbewegung, die ein gemeinsames Bündnis für die Rente geschlossen haben, in den vergangenen Monaten für das unter dem Namen „Cappuccino-Modell“ bekannt gewordene Rentenmodell gesammelt. Am Dienstag (20.10.2009) hatte sich eine Delegation mit den Vertretern der Verbände dieses Bündnisses auf den Weg nach Berlin gemacht, um die Unterschriften an die Abgeordneten der Wahlkreise des Bistums Münster zu übergeben. In einer kleinen Veranstaltung wurde dann zunächst das Rentenmodell, das vor allem beachte, „dass Armut vermieden und eine nachhaltige Alterssicherung garantiert werden kann“ (Bernhard Bockhorst, KAB), erläutert und anschließend die Unterschriften übergeben. Dies geschah in den Räumlichkeiten – wie sollte es auch anders sein – in denen sonst der Ausschuss des Bundestages für Arbeit und Soziales tagt.
- Bericht auf Kirchensite.de
- Weitere Informationen zum Rentenmodell: www.buendnis-sockelrente.de
