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„Ruhiger wäre es für dich sicher nicht geworden…“

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Verabschiedung von Kolping - Diözesanpräses Heinrich Plaßmann und Kolping - Diözesansekretärin Kathrin Nike Raps
Diözesanpräses Plaßmann feiert mit Kolpingschwestern und -brüdern und Gästen einen Wortgottesdienst zum Abschied Diözesanpräses Plaßmann feiert mit Kolpingschwestern und -brüdern und Gästen einen Wortgottesdienst zum Abschied

Rund 150 Gäste sagten im vollbesetzten Forum der Kolping – Bildungsstätte in Coesfeld „Auf Wiedersehen“ zu zweien ihrer prägenden Verantwortlichen im Kolpingwerk Diözesanverband (DV) Münster. Diözesanpräses Heinrich Plaßmann und Diözesansekretärin Kathrin Nike Raps nahmen offiziell Abschied.

Im Dialog begannen Plaßmann (Coesfeld) und Raps (Münster / Sinzing) ihre Schlussworte, um dann auf den jeweils anderen die Laudatio zu halten. Kathrin Raps, vor Dienstantritt beim DV Münster in Bayern zu Hause, hob die Bodenständigkeit von Diözesanpräses Heinrich Plaßmann hervor: „Du stehst mit beiden Füßen fest in der Wirklichkeit, hast einen wichtigen Beitrag für den Verband geleistet.“ Als geborener Organisator, mit gesundem Pragmatismus und starker Überzeugungskraft habe Heiner Plaßmann lieber auf seine „Erfahrung als auf den Zufall gebaut“, sagte die vormalige Diözesansekretärin, die seit April in Diensten des Kolpingwerkes München und Freising steht. Nach acht Jahren als Diözesanpräses beginnt für Plaßmann nun ein neuer Weg. Er wird Pfarrer an St. Mariä Himmelfahrt Ahaus. „Du hast mit viel persönlichem Einsatz unseren Verband mitgestaltet, ihn verändert und verbessert“, so Kathrin Nike Raps. Er sei mit dem Herzen bei der Sache, habe Glaubensfragen eingefordert und sei „einfach ein prima Diözesanpräses.“

Noch gut an den ersten Arbeitstag der damals neuen Diözesansekretärin Kathrin N. Raps konnte sich Heinrich Plaßmann erinnern: Am 2. Mai 2006 begann sie ihren Dienst in Coesfeld. Mit Freundlichkeit und Charme, Stehvermögen und nachhaltigen Ideen habe Kathrin N. Raps den Diözesanverband geprägt. „Dein Ausscheiden kommt nach zwei Jahren zu früh, denn jetzt wäre die Zeit reif, um die Früchte zu ernten“, so Präses Plaßmann. Mit einem Augenzwinkern fügte er hinzu: „Ruhiger wäre es für dich aber sicher nicht geworden…“

Auch der Diözesanvorstand würdigte die Leistungen der beiden: Stellvertretend sagten Vorsitzender Hermann-Josef Dyckhoff (Ahaus) und Diözesanseelsorgerin Ursula Hüllen (Dülmen) „Danke“. „Kathrin, du warst ein Leuchtturm aus einem anderen Land.“ Und: „Heiner, du warst jemand, der auszog um zu säen.“ Auch Kolping - Bundespräses Alois Schröder, Bundessekretär Ulrich Vollmer (Rosendahl), die Diözesanleitung der Kolpingjugend und zahlreiche Weggefährten gaben den beiden alle guten Wünsche für die Zukunft mit auf den Weg.

Text: Ines Klepka / Rita Kleinschneider

Diözesanpräses Plaßmann im Kreis der Diözesanvorstandsmitglieder
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Last modified 2008-08-11 14:06
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