Was passiert eigentlich in einem Mehrgenerationenhaus?
Im Rahmen des Aktionsprogramms »Mehrgenerationenhäuser« des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sind bereits 500 Häuser bundesweit eingerichtet worden. Mit 61 Häusern ist das Bundesland Nordrhein-Westfalen nach Bayern am stärksten vertreten.
Das Kolping-Bildungswerk Diözesanverband (DV) Münster lädt alle, die wissen wollen, was ganz konkret in einem solchen Haus passiert, am Dienstag (2. September) um 19.30 Uhr zu einer Infoveranstaltung in den Konferenzraum des Kolping – Bildungswerkes, Gerlever Weg 1, 48653 Coesfeld, ein.
MGH’s wollen das Miteinander und den Austausch der Generationen fördern und ein nachbarschaftliches Netzwerk familiennaher Dienstleistungen schaffen. Alt und Jung sollen von den jeweiligen Ressourcen profitieren. So entsteht eine neue Form des generationsübergreifenden Austausches auch außerhalb familiärer Beziehungen.
Die vielfältigen Möglichkeiten, die sich Familien und Personen jeder Altersgruppe in Mehrgenerationenhäusern (MGH) bieten, werden am Beispiel des Hauses in Saerbeck aufgezeigt.
Als einzige Kolpingsfamilie bundesweit hat dort die Kolpingsfamilie die Trägerschaft eines MGH’s übernommen. Etwa ein Jahr nach Eröffnung gibt die Leiterin des Hauses, Rendel Werthmöller aus Münster, Einblick in die Chancen und Schwierigkeiten eines Mehrgenerationenhauses. Unter den Schlagworten „Begegnen, Bilden, Aktiv werden“ sind seit der Eröffnung im September 2007 schon viele Ideen umgesetzt worden. Neben dem Treffpunkt Café „Vier-Jahreszeiten“ gibt es vielfältige Angebote vom Männerkochclub über die Berufsfindungsbörse bis zum Senioren-Computerclub.
Der Eintritt ist frei. Anmeldung beim Kolping - Bildungswerk Hildegard Wübbeling, Tel.: 02541/803-473, Fax: 02541/803-414, wuebbeling@kolping-ms.de
Weitere Infos: www.mehrgenerationenhaeuser.de, www.kolping-saerbeck.de
Contributors : Carolin Olbrich
Foto: Marlies Grüter
Last modified 2008-08-27 11:20 expired
