Bundesversammlung des Kolpingwerkes beendet
Mit einem Festgottesdienst in der Essener St. Nikolaus-Kirche endete am Sonntagmittag die Bundesversammlung des Kolpingwerkes Deutschland. Die Bundesversammlung ist das höchste Beschluss fassende Organ des Kolpingwerkes Deutschland; es tagt alle vier Jahre.
Bereits am Freitag wurde mit überwältigender Mehrheit der Bundesvorsitzende Thomas Dörflinger, MdB, im Amt bestätigt. Zum Nachfolger von Bundespräses Alois Schröder, der nach 12 Jahren aus dem Amt verabschiedet wurde, ist sein bisheriger Stellvertreter Ottmar Dillenburg gewählt worden.
Mit großer Mehrheit hat die Bundesversammlung ein Maßnahmenpaket verabschiedet zur stärkeren Profilierung des Verbandes und zur Anpassung an veränderte gesellschaftliche Rahmenbedingungen. Sie folgte damit Empfehlungen der „Zukunftskommission“, die bei der Bundesversammlung 2004 in Osnabrück eingesetzt wurde.
Breiten Raum bei den Beratungen auf der Zeche Zollverein in Essen haben der Leitantrag und die Änderungsanträge zur Satzung des Kolpingwerkes Deutschland mit Organisationsstatut und Namensstatut eingenommen. Die Änderungen wurden notwendig, um Haftungsrisiken des Verbandes für die Zukunft zu minimieren.
Seitens des Kolpingwerkes Diözesanverband Münster haben 31 Delegierte an der Tagung teilgenommen. Damit stellt der Diözesanverband Münster die größte Anzahl an Delegierten zur Bundesversammlung.
Aus dem Diözesanverband Münster wurden Peter Wapelhorst (Münster) und Alfons Rave (Ottmarsbocholt) in den Bundesvorstand bzw in den Finanzausschuss gewählt.
Weitere Informationen zur Bundesversammlung unter: http://www.kolping.de
Foto: Georg Wahl, Redaktion Kolping-Magazin, Text: Alfons Rave
